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Lecker und leicht – das perfekte vegane Sommermenü

Juli 26, 2018.Henrike Röthig.2 Likes.0 Comments
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In den letzten Wochen hatten wir oft Besuch und da wir gerne gute Gastgeber sind, kümmern wir uns natürlich auch um leckeres Essen.
Gerade wenn man für den Sommer etwas leichtes zu Essen sucht, was dennoch sättigend und mehr als nur Salat ist, wird es kompliziert.
Nach viel herumprobieren haben wir aber das perfekte vegane Sommermenü gefunden und hier für dich zusammen gestellt.
Natürlich kannst du auch einfach ein veganes Sommergericht davon aussuchen und es so kochen – es schmeckt auch außerhalb des Menüs!

Mengenangaben

Wenn wir kochen und backen, dann meist nach Gefühl, weshalb es nicht ganz leicht war, genaue Mengenangaben herauszusuchen.
Wir haben aber das Gefühl, dass das Rezept jetzt sehr gut wiederspiegelt, wie die Gerichte zubereitet werden.
Wenn ihr mehr Soiasauße an die Soße mehr Sojasauce geben wollt – nur zu! Geschmäcker sind verschieden.

Alles gilt hier jetzt mal für 2 Personen.

Sommermenü Vorspeise: Reisnudelsalat

Salat? Ja! Aber „normaler“ Salat ist zu langweilig? Warum nicht einfach einen Reisnudelsalat machen? Für die Sommerrollen brauchen wir eh noch Reisnudeln, also warum nicht?

Tipp: Reisnudeln bekommst du am besten im lokalen asiatischen Supermarkt, die meisten Einkaufsmöglichkeiten haben oft nur Glasnudeln.

Was brauchst du?:

  • 150g Reisnudeln
  • 1/2 Paprika
  • Minze nach Geschmack

Für die Soße:

Die Reisnudeln zunächst in kaltes Wasser einlegen und etwa 5 Minuten warten.

  • 3TL Erdnussmuß
  • ca. 1TL Sojasoße
  • ca. 100ml Sojasahne
  • 2-3TL Vinaigrette
  • 1 TL Erdnussöl
  • Pfeffer
  • 1TL Limettensaft

Reisnudeln sind schnell gemacht und wirklich lecker

 

Währenddessen das Erdnussmuß in eine Schale geben und nach und nach die einzelnen Zutaten hinzufügen und verrühren. Muß mit kleinen Erdnussstückchen passt wunderbar.
Die Soße sollte etwa so flüssig wie ein Joghurt-Dressing sein.

Die Paprika in wirklich dünne Streifen schneiden und nach Geschmack Minze in Streifen schneiden und beides zu den Nudeln geben.
Die Soße drüber und fertig!

Wer Erdnussdressing nicht mag, kann stattdessen auch eine vegane Joghurtsoße verwenden, auch sehr lecker.

Mein Tipp: Ein wenig Erdnüsse und ruhig auch Mango oben drüber sieht nicht nur besser aus, sondern schmeckt auch hervorragend.

Ein perfektes veganes Sommergericht: Sommerrollen – erfrischend und sättigend

Wenn man Tofu liest wirkt das oft erstmal abschreckend, aber keine Sorge – der hier ist kein Geschmackloser, weicher Block!

Zutaten:

  • 150g Naturtofu
  • Reispapier (ca. 10 – 12 Blätter)
  • 200g Reisnudeln
  • 1 Paprika
  • 1 Möhre
  • 1/4 Mango
  • 1 Avocado
  • Sesamöl
  • Erdnussöl
  • Sojasoße
  • 1 Salatherz
  • Minzblätter nach Geschmack

Für den Dipp:

  • 4TL Erdnussmuß
  • 100ml Kokosmilch
  • 2TL Erdnussöl
  • 1TL Limettensaft

Vorbereitung des Tofu

Den Tofu sollte man am besten 12 bis 13 Stunden bevor man kochen möchte ins Gefrierfach legen und einfrieren, sodass man ihn nachher leichter ausdrücken kann und er mehr Flüssigkeit aufnimmt!

Nach ca. 10 Stunden kann der Tofu aus dem Fach und aufgetaut werden. Ich persönlich lege ihn dafür in seiner Packung in eine Schale mit heißem Wasser, es dauert dann etwa 1 Stunde.
Damit der Tofu aufnahmefähig wird schneidet man ihn in der Mitte durch und drückt die beiden Hälften kurz aus. Er wird dann definitiv etwas brüchiger, sollte aber noch nicht auseinander fallen. Es ist leichter als es sich vielleicht anhört – versprochen.

Den Tofu jetzt in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Jetzt kommen Erdnussöl, Sojasoße, Sesamöl und ein wenig Limettensaft dazu, ganz nach Geschmack und bis der gesamte Tofu bedeckt ist. Ich nehme meist am meisten Erdnussöl, danach Sojasoße, dann Sesamöl und ein wenig Limettensaft.
Während der Tofu mariniert wird ein paar mal umrühren, damit auch alles die Flüssigkeit aufnimmt.

Während der Tofu mindestens eine Stunde zieht, breiten wir am besten schon jetzt de Rest vor.

Vorbereitung der Sommerrollen

Das Gemüse sollte am besten in dünne Streifen geschnitten werden und Paprika und Möhre wird vorher in der Hälfte geteilt, je nachdem wie groß die Stücke Reispapier sind.
Aus einem Salatblatt macht man am besten 2 – 3 Stücke, sodass man sie in der Rolle gut als Unterlage für das Gemüse verwenden kann.

Nach einer Stunde kann der Tofu angebraten werden. Als Öl verwende ich gerne einen Teil der Marinade, man brauch aber wirklich nicht allzu Öl, da der Tofu schon einiges aufgenommen hat.
Kurz den Tofu heiß anbraten und dann kann man ihn auf Stufe 6 -7 Stellen und unter gelegentlichem Schwenken der Pfanne ca. 10 Minuten goldbraun anbraten.
Nimm ab und zu ein Stück heraus und teste die Konsistenz, den der Tofu ist dann wirklich lecker, wenn er außen kross und innen schön weich ist.

Jetzt nur noch die Reisnudeln kurz 2 – 3 Minuten kochen und es kann auch schon losgehen.

Sommerrollen rollen

Für das Reispapier brauchst du eine Schüssel mit heißem Wasser und eine Unterlage zum Rollen.

Das Reispapier wird kurz ins heiße Wasser gelegt und dabei gilt: Je wärmer das Wasser, desto kürzer. Bei kochend heißen Wasser reicht schon der Wasserdampf.
Ich nehme die Temperatur die auf der wärmste Stufe aus dem Hahn kommt und lege das Blatt dann etwa 1 bis 2 Sekunden ins Wasser.
Es sollte noch relativ fest sein wenn es aus dem Wasser kommt, da es auf der Unterlage noch sehr viel weicher wird – am Anfang sind mir fast alle Stücke zerrissen oder sie waren schon zu weich im sie richtig hinzulegen, also Übung macht den Meister!

Jetzt kommt ein Salatblatt in die Mitte, darauf

  • 2 Streifen Möhre
  • 2 Streifen Paprika
  • 1 – 2 Streifen Avocado
  • 1 Streifen Mango
  • 3 – 5 Stücke Tofu
  • 2 – 3 Minzblätter
  • ca. 2 Löffel Reisnudeln

Natürlich kommt es dabei ganz auf den eigenen Geschmack an, und es kann gerne danach variiert werden!

Jetzt kommen wir zum spaßigen Teil:  Das Rollen der Sommerrollen!

Wenn alles auf dem Reispapier platziert ist, nimmst du eine der Seiten links oder rechts von dir und klappst sie über die Mitte und schiebst sie leicht unter die Füllung, sodass es eng sitzt.
Dann kann man entweder die andere Seite auch über klappen, oder – wie ich es am besten kann – den Rest einrollen.
Dann nur noch die Enden zuklappen und fertig!
Wer möchte kann die Rollen noch mit ein wenig Sesam bedecken.

Je nach dem wie viel Hunger man mitbringt, isst eine Person etwa 5 bis 8

 

Sommerrollen werden oft als Vorspeise gegessen, überzeugen aber genauso gut als Hauptgericht

Sommerrollen. Es kam auch mal vor, dass ich 10 gegessen habe, aber im Zweifel schmecken sie auch am nächsten Tag noch sehr gut!

Der Dip:

 

Vorweg: Wer Erdnuss nicht mag, kann auch einen veganen Joghurt-Dip nehmen, oder die Sommerrollen mit Sojasoße genießen!

Der Dip ist das einfachste an Allem: Erdnussmuß und Kokosmilch mit einer Gabel vermischen, sodass man das Erdnussmuß gut trennen kann.
Öl und Limettensaft dazu geben und fertig!

Ich liebe Erdnüsse, also gebe ich gerne noch welche auf den Dip wenn er fertig ist – das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch wirklich lecker.

Sommerlicher Nachtisch

Chia-Samen sind nicht nur lecker sondern auch gesund – im Müsli, in Smoothies oder eben als Pudding

Wenn man etwas leichtes sucht, dass auch ohne viel Zucker hervorragend schmeckt, dann eignet sich Chia-Pudding hervorragend!

Hier ist was man für 2 kleine Portionen braucht:

  • 200ml Mandelmilch
  • 3EL Chia-Samen
  • ca. 1TL Agavendicksaft (wenn man es gerne süß mag)
  • Marmelade, Quark oder Beeren

Einfach jeweils 100ml Mandelmilch in ein Glas füllen und 1 1/2 Esslössel Chia Samen und den Agavendicksaft dazu geben. Gut umrühren, in den Kühlschrank und warten.
Die Puddings brauchen in etwa 2 Stunden um fest zu werden.
Dann kann man nach belieben mit Marmelade, Quark, Beeren oder Nüssen garnieren und genießen.

Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!

Categories: Essen

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